Drucken

 

Wir bringen Bewegung und Flexibilität in Beschäftigungsverhältnisse und überzeugen  Sie mit Qualität und Zuverlässigkeit durch unsere Dienstleistungen.



  • Arbeitnehmerüberlassung

Definition:

Von Arbeitnehmerüberlassung - häufig auch als Leiharbeit oder Zeitarbeit bezeichnet - wird gesprochen, wenn ein selbständiger Unternehmer (Verleiher) einen Arbeitnehmer (Leiharbeitnehmer), mit dem er einen Arbeitsvertrag geschlossen hat, vorübergehend oder dauernd an einen anderen Unternehmer (Entleiher) "ausleiht". Das Arbeitsverhältnis zwischen dem Verleiher und dem Leiharbeitnehmer besteht fort; jedoch steht dem Entleiher ein Direktionsrecht zu, d. h. der Leiharbeitnehmer unterliegt dessen Weisungen.

Vorteile der Verwendung von Leiharbeitnehmern:

  • Leiharbeit ist eine Flexibilitätsreserve für kurzfristigen und akuten Arbeitsbedarf (Abdeckung von Leistungsspitzen).
  • Nach Erledigung der Arbeit – Beendigung von Projekten kann man den Leiharbeitnehmer sofort wieder zu seinem Arbeitgeber zurückschicken
  • Keine lange Kündigungsfrist
  • Kein Kündigungsschutz
  • kein finanzielles Risiko.
  • Unter Umständen können auch die Organisations- und Personalbetreuungskosten durch Leiharbeiternehmer reduziert werden.
  • Ebenfalls kann der Arbeitgeber den Leiharbeiter testen und ggf. irgendwann tatsächlich in seinem Betrieb als eigenen Arbeitnehmer aufnehmen  – Argument: „verlängerte Probezeit“.
  • Die Leiharbeit verlangt sehr viel Flexibilität, häufig wechselnde Einsatzorte, längere Anfahrten zu den Einsatzorten und sehr schnell wechselnde neue Aufgaben. Allerdings kann gerade nach langer Arbeitslosigkeit die Leiharbeit ein „Sprungbrett“ darstellen.

  • Personalvermittlung

Ein Personalvermittler ist jemand, der passendes Personal an Arbeitgeber vermittelt und dafür eine Provision erhält.

Er akquiriert offene Stellenangebote, fertigt ein Besetzungsbild (Anforderungsprofil) an, gleicht es mit vorhandenen Interessenten (Bewerbern) ab, führt gegebenenfalls ein sogenanntes Profiling (Analyse des Stellenprofils) durch und versucht, Interessenten und Arbeitgeber zu einem Vertragsabschluss für ein Beschäftigungsverhältnis zu führen.

Unsere Personalvermittler suchen einen z.B. Monteur fürein Baustoffzentrums und erstellt anhand der Anforderungen Kunden ein Stellenprofil und vergleicht es mit potentiellen Kandidatenprofilen. Ein sogenanntes Jobmatch wird durchgeführt.

Besonders wichtige Kriterien bei der Suche der optimalen Stellenbesetzung sind uns:

  • berufliche Motivation und Eignug
  • kognitive Fähigkeiten (geistige Beweglichkeit)
  • physische Fähigkeiten (körperliche Belastbarkeit)
  • charakterliche Eignung
  • soziale Kompetenz
  • Flexibilität

  • Personalberatung

Definition Personalberatung/Heathunting:

Personalberatung ist eine Dienstleistung, die der Unternehmensberatung zugerechnet wird und verschiedene Beratungsfelder umfasst. Der Schwerpunkt nahezu aller Personalberatungen ist mit einem Anteil von über 90 % des Branchenumsatzes die Suche und Auswahl von hochqualifizierten Führungskräften und Spezialisten. Dieser Artikel erläutert die Begriffe Personalberatung und Headhunting und gibt einen umfassenden Überblick über die Arbeit und die Methoden der Personalberater.

Personalberater vs. Headhunter, ein Unterschied oder Wortklauberei?

Wenn man in der Fachliteratur oder im Internet nach einer Definition für Personalberatung oder Headhunting sucht, stellt man schnell fest, dass es keine einheitlichen und klaren Definitionen gibt. Sehr unterschiedlich sind auch die Inhalte der angebotenen Dienstleistungen und das Selbstverständnis der verschiedenen Personalberatungen. Während einige sich gerne als Headhunter bezeichnen und so versuchen, sich sprachlich von ihren Mitbewerbern und Berufskollegen abzugrenzen, lehnen viele Personalberater diesen Begriff als Effekthascherei ab. Im Kern stehen beide Begriffe für dieselbe Tätigkeit, nämlich die Suche und Auswahl von hochqualifizierten Fach- und Führungskräften im Auftrag eines Unternehmens.

Als „Headhunter“ werden häufig Personalberater bezeichnet, die sich auf die Suche und Auswahl von Fach- und Führungskräften mittels der Methode der Direktsuche, d.h. dem aktiven Abwerben von gut ausgebildeten und/ oder erfahrenen Menschen, spezialisiert haben. Diese Unterscheidung wird in der Praxis jedoch zunehmend hinfällig, da die Fachkräfteknappheit dazu geführt hat, dass anspruchsvolle Positionen ohnehin nur noch auf dem Weg der Direktansprache effizient besetzt werden können.

Sucht eine Personalberatung ausschließlich Führungskräfte, so wird dieser Prozess häufig mit dem englischen Begriff „Executive Search“ und die Berater als „Executive-Search-Berater“ bezeichnet.

Gleichgültig ob Personalberater, Headhunter oder Executive-Search-Berater; der Mehrwert für den Kunden besteht nicht in der Berufsbezeichnung, sondern in den im Rahmen der Mitarbeitersuche angewandten Suchmethoden

  • Projektmanagement

Definition: Projektmanagement

Projektmanagement beinhaltet ein autarkes Verfahren, mit dem definierte Aufgaben in einem Unternehmen oder einer Organisation durchgeführt werden. Das Tagesgeschäft bleibt in den meisten Fällen davon unberührt. Jedes Projekt hat festgelegte, terminierte Anfangs- und Endpunkte. Die Verantwortung und die Kompetenzen sind klar geregelt.

Projekte gelten heute als wesentlicher Motor für die Gestaltung von Veränderungsprozessen in Unternehmen. Projekte werden sich also noch stärker an Unternehmenszielen und -strategien ausrichten. Folglich wird der Projekterfolg zunehmend am Beitrag zu den Unternehmenszielen gemessen werden. Das gilt nicht allein für das einzelne Projekt, sondern auch für die in vielen Fällen stark vernetzte Projektlandschaft. Hier gewinnt das Multiprojektmanagement an Bedeutung.

Die Erfahrungen aus gescheiterten Projekten oder solchen mit erheblichem Zeitverzug und immenser Budgetüberschreitung messen einem systematischen Risikomanagement einen hohen Stellenwert zu.

Einhergehend mit der Globalisierung und den verschieden Arten des Outsourcing oder off-, near-by-shorings stellen sich neue Herausforderungen an die Führung von Projekten im internationalen und interkulturellen Kontext. Dazu gehört die Führung virtueller - über Standorte international verteilter - Projektteams. Die soziale Kompetenz aller Projektbeteiligten wird zum wichtigen Qualifikationsmerkmal.

  • Outplacement

Definition Outplacement:

Wörtlich bedeutet das Wort Outplacement „ausplatzieren“, bzw. “Ausplatzierung”.

Im weitergehenden Sinne wird in der Literatur die Beratung & Betreuung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern bei einer Personal-Freistellung dem Begriff Outplacement zugeordnet.

Der betroffene Angestellte, meist eine Führungskraft, erhält eine Outplacement Beratung, die ihn dabei unterstützt, eine seinen Neigungen und Fähigkeiten entsprechende neue Anstellung zu finden.

Für das Unternehmen ist die Outplacement-Beratung eine Unterstützung bei Trennungsvorbereitung und Umsetzung.

  • Ziel der systematischen Outplacementberatung ist eine faire Trennung für beide Seiten.
  • der Arbeitgeber finanziert in der Regel seinem entlassenen Mitarbeiter einen Outplacement-Berater (seit Anfang 2004 fördert die Arbeitsagentur ebenfalls Transfermaßnahmen wie Outplacement).
  • der Outplacement Berater hilft dem Mitarbeiter bei der Trennungsbewältigung und der Entwicklung eines optimalen Eigenmarketing-Konzeptesund bei einer mitte-l bis langfristigen Karriereplanung
  • für die Unternehmen ist Outplacement eine Möglichkeit, Kosten (Vermeidung langwieriger arbeitsrechtlicher Prozesse) zu reduzieren, sowie Imageschäden zu vermeiden

Ursprung + Entwicklung von Outplacement

Der Ursprung der Outplacement-Beratung liegt in den USA. Erste Vorläufer des Outplacement waren die Wiedereingliederungsmaßnahmen der amerikanischen Armee nach dem 2. Weltkrieg, wo durch das sogenannte Outplacement aus dem Armeedienst ausgeschiedene GI´s erfolgreich in das zivile Leben rückintegriert werden konnten.

Ende der 60er Jahre setzte die Firma Standard Oil ein Konzept namens Outplacement um, welches die interne Outplacement-Betreuung gekündigter Mitarbeiter zum Ziel hatte. Etwa gleichzeitig gründete Tom Hubbard 1969 in New York die erste externe Outplacement Beratungsgesellschaft.

In den 70er Jahren, speziell in der amerikanischen Rezessionsphase, wurde Outplacement in den USA fester Bestandteil der Personalfreistellung. Dadurch entwickelte sich eine neue Form des Outplacement (OPC), welche die Betreuung durch externe Outplacement Berater beinhaltet.

Im deutschen Raum wurde das Outplacement-Konzept in den 80er Jahren unter Beibehaltung des englischen Begriffes übernommen und fortgeführt.

Outplacement - Freistellungsarten; Abwicklung; Interessensausgleich und Sozialplan


  • Externe Personalabteilung

Alle administrativen, routinemäßigen Aufgaben des Personalbereichs werden nicht mehr von Firmen intern bearbeitet.

Dazu gehören unter anderem:

  • Anlegen und Führen von Personalakten
  • Tätigkeiten bei der Einstellung und Einführung neuer Mitarbeiter sowie beim Ausscheiden von Mitarbeitern
  • Bearbeitung von Arbeits-, Urlaubs-, und Fehlzeiten der Mitarbeiter
  • Personaldatenverwaltung
  • Entgeltabrechnung
  • Sozialverwaltung
  • Personalstatistik
  • Berechnung und Zahlung der Ausgleichsabgabe

All jene Aufgaben, die jedes Unternehmen für seine eigenen Mitarbeiter abwickeln muss, spart sich der kluge Unternehmer. Denn diese Aufgaben sind nicht nur zeitaufwendig und somit kostenverursachend, nein sie müssen auch gründlich und stetig vorgenommen werden.

Wir haben geschultes Fachpersonal in der Buchhaltung, welches sich um all diese Angelegenheiten kümmert, um Ihnen die Arbeit abzunehmen bzw. zu erleichtern.

  • Interims-Management

Definition: Interimsmanagement

Interim-Management (lat. ad interim „unterdessen, einstweilen“) ist eine zeitlich befristete Art des betriebswirtschaftlichen Managements.

Interim-Manager übernehmen Ergebnisverantwortung für ihre Arbeit in einer Linienposition. Sie verlassen das Unternehmen, sobald das Problem gelöst und eine stabile neue Unternehmens- oder Bereichsführung etabliert ist oder nach dem Relaunch der betreffenden strategischen Geschäftseinheit.

Management-auf-Zeit (abgekürzt MAZ) ist eine gelegentlich verwendete deutsche Übersetzung für Interim-Management.

Häufig werden Interim-Manager im Krisenmanagement zur Überbrückung von personellen Ausfällen und zeitweise als Bereichsleitung eingesetzt, um einen Unternehmensteil zu sanieren. Daher werden Interim-Manager gerne auch als „Feuerwehr“ der Betriebsführung gesehen, die eine oft unliebsame Umstrukturierung oder auch die Schließung und Abwicklung eines Unternehmens übernehmen (sogenannte Dirty Jobs). In jüngerer Zeit werden Interim-Manager verstärkt im Rahmen von Projektarbeit eingesetzt, wenn die eigenen Kapazitäten des jeweiligen Unternehmens nicht ausreichen. Gleiches gilt für Spezialthemen, für die ein Unternehmen Kapazitäten nicht auf Dauer vorhalten muss. Hierzu gehören beispielsweise Basel II, CMMI oder Einführung von SAP R/3.

In unterschiedlichen Phasen der Unternehmensentwicklung sowie bei Problemen und Aufgabenstellungen, in denen Spezialistenwissen länger als nur ein paar Beratertage gebraucht wird, oder wenn das bestehende Management die anstehenden Aufgaben nicht alleine lösen kann oder möchte, stellt Interim-Management die bestmögliche Ergänzung für die Leitung des Unternehmens dar. Gerade auch im Bereich Unternehmensübergang und -nachfolge, bei Kauf oder Verkauf eines Betriebsteiles oder des gesamten Unternehmens bietet Interim-Management notwendige Unterstützung für die Geschäftsleitung.

Durch den vermehrt auftretenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, wovon auch das Top-Management betroffen ist, werden verstärkt Manager auf Zeit als Puffer eingesetzt, bis für die Stellen geeignetes Personal gefunden worden ist.

Powered by Joomla!®